Das Signal von Botrange - Waimes Hautes Fagnes - photo 18

Das Signal von Botrange,

Geografie und kurz umschriebene Geschichte

Auf dem Plateau des Hohen Venns erhebt sich Botrange mit 694 m über dem Meeresspiegel und ist damit der höchste Punkt Belgiens. Dieser Status gilt seit 1920, als die Ostkantone (einschließlich der Gemeinde Waimes/Weismes) nach dem Versailler Vertrag belgisch wurden. Dadurch entthronte das „Signal de Botrange“ den Standort der Baraque Michel (672 m), gelegen auf dem Gebiet von Jalhay.
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Zwei geodätische Steine waren bereits im 19. Jahrhundert vorhanden:

• die "Pyramide Tranchot", die 1806 (unter Napoleon) von einem französischen Oberst errichtet wurde, der mit der Erstellung einer Karte der Region beauftragt war. Auf der Vorderseite dieses Steins erkennt man, dass es sich um einen „Trigonometrischen Punkt 1. Ordnung“ handelt

• der T.P. ("Trigonometrischer Punkt"), der 1894 von den deutschen Militäringenieuren angelegt wurde

Ein Hügel

1923 von General Baltia (Hochkommissar der belgischen Regierung für die Ostkantone zwischen 1920 und 1925) errichtet, um die Lage dieses neuen Gipfelpunktes des Königreichs zu "signalisieren", gleich hinter einem Holzturm, der als Observatorium diente und von der preußischen Verwaltung errichtet worden war.

Ein Turm

Der 1934 von François Fagnoul aus Waimes/Weismes erbaute 24 m hohe Turm, ermöglicht einen Ausblick auf das umliegende Venn (und weit darüber hinaus). Am Fuße des Turmes, auf der rechten Seite, befindet sich das Büro des Fremdenverkehrsamtes, wo die Besucher ausgezeichnete Informationen zu Wanderungen im Venn – und im Allgemeinen - erhalten.

Ein Denkmal, bekannt als das "Manifest von Botrange", das 2014 von der Gemeinde Waimes/Weismes in Anwesenheit von Herrn Paul Dandrifosse, Autor des Buches "Nos terres volées en 1940" ("Unser 1940 gestohlenes Land") eingeweiht wurde; ein Plädoyer für die Anerkennung der schmerzhaften Geschichte der Ostkantone.

Ein « Eastorium » ist in Arbeit

Die Gemeinde Waimes/Weismes, Eigentümerin des Geländes, führt ab 2022 ein ehrgeiziges Sanierungsprojekt durch, das den Ausbau des Parkplatzes, den Zugang (über einen Innenaufzug) zur Turmspitze (die um eine Panoramaplattform erhöht wird) und die Neugestaltung eines Empfangs- und Informationsbereichs für Besucher (sowie die Modernisierung des Gasthaus-Restaurants) umfasst. Die Geschichte Ostbelgiens wird im „Eastorium“ erzählt (szenografische Ausstellung und Filmvorführung), ergänzt durch einen Rundgang entlang der Grenzsteine, Kreuze, Denkmäler und anderen historischen Überresten im Venn.

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